Smalltalk mit Brera-CEO Matteo Ghedini

Matteo, Brera steht für Wohnen auf Zeit mit italienischer Lebensfreude. Wie steht es aktuell um deine persönliche Lebensfreude?

Matteo: Meine Familie und ich machen das Beste aus dieser Situation. Ich genieße es natürlich sehr, dass ich so viel Zeit mit meinen drei Kindern verbringen kann. Es ist ein Stück Luxus, sie so intensiv aufwachsen zu sehen. Was ich dennoch vermisse, ist das bunte Treiben in meinem schönen Stadtviertel Brera hier in Mailand. Morgens einen Espresso in meinem Lieblingscafé oder auf der Piazza mit Freunden den Feierabend genießen, auf dieses Lebensgefühl freue ich mich schon wieder sehr. Es ist das Brera-Feeling, das mich inspiriert und aus dem meine Ideen für unsere Häuser erwachsen. Und natürlich sehne ich mich danach, wieder zu reisen und meine Teamkollegen persönlich zu treffen.

Deine Serviced Apartments erfreuen sich bei Geschäftsreisenden, aber auch privat Reisenden immer größerer Beliebtheit. Wie sehr triffst du mit deiner Idee den Nerv der Zeit?

Ich glaube, sehr. Denn wir bedienen das Bedürfnis nach Flexibilität und Privatsphäre der (geschäftlich) Reisenden. Und sehen von Beginn an darin einen nachhaltigen Reisetrend. Durch die Pandemie erhalten sowohl Flexibilität als auch das Bedürfnis nach Privatsphäre einen besonderen Stellenwert. Darauf zahlt unser Angebot ein. Wir bieten seit Anfang an den digitalen Check-in. Dadurch verliert man keine Zeit beim Einchecken und der Zugang zum Apartment ist kontaktlos. Dass sich unsere Gäste selbst versorgen und „zuhause“ kochen beziehungsweise beliefern lassen können, ist gerade in diesen Zeiten und bestimmt auch darüber hinaus ein entscheidender Vorteil zum Hotel.

Lässt sich Dolce Vita mit Social Distancing vereinbaren?

Definitiv! Alle Teams in unseren Häusern geben ihr Bestes und zelebrieren (mit Abstand) italienische Gastfreundschaft vom Feinsten. Unsere „Saloni“ sind derzeit noch geschlossen und auch zu unseren „Brerativos“ können wir derzeit leider nicht einladen. Aber unsere Gäste mit italienischer Herzlichkeit zu empfangen, mit einem extra Willkommensgruß zu überraschen und freundschaftlich für sie da zu sein, das lassen wir uns von keinem Virus nehmen.